CMC Ferrari D50, 1956 long nose, GP Deutschland #1 Fangio

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Art.Nr.: CMC M-181

Produktbeschreibung

Ein Meisterwerk der Modellbaukunst:
    CMC Ferrari D50, 1956 long nose, GP Deutschland #1 Fangio
Technische Daten des CMC-Modells:
  1. Modell: Fertigmodell, handmontiertes Präzisionsmodell
  2. Hersteller: CMC GmbH, Classic Model Cars, Deutschland
  3. Maßstab: 1:18
  4. Art.-No.: M-181
  5. Farbe: rot
  6. Fahrer: Juan Manuel Fangio
  7. Teile: 1.161
  8. Limitierung: 1500
Modellauto Details:
  • Metall-Präzisionsmodell aus 1161 Teilen handmontiert
  • Abnehmbare und verriegelbare Motorhaube
  • Bewegliche Belüftungsklappe für den Fahrerfußraum
  • Originalgetreue Nachbildung des 8-Zylinder 90°V-Motors mit allen Anbauaggregaten und kompletter Leitungsverlegung/-verkabelung
  • Auspuffrohre als Sidepipes in Metallausführung
  • Dreieckslenkervorderachse aus Metall mit Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • DeDion-Hinterachse aus Metall mit Zugstreben und Stoßdämpfern und Querblattfeder
  • Handgefertigter Kühlergrill aus Edelstahl
  • Röhrenölkühler vor dem Wasserkühler
  • Detaillierte Nachbildung des Kühlsystems sowie der Öl- und Kraftstoffleitungen
  • Bewegliche Tankdeckel, beweglicher Öleinfülldeckel
  • Cockpit mit lederbezogenem Fahrersitz und Kopfstütze
  • Perfekt gestaltete Speichenräder mit handeingezogenen und genippelten Edelstahldrahtspeichen auf Alu-Felgenkranz montiert
  • Originale Zentralverschlüsse mit Rechts-/Linksgewinde
  • Brillante Lackierung in originalem Farbton
  • Startnummern im aufwendigen Tampon-Druckverfahren angebracht
    Besonderheit als Zubehör: Batterie-Startwagen mit separatem Fremdstartgerät
Beschreibung des Originalfahrzeugs:
    Nach einem Jahr Pause in 1955 wegen der Unfall-Tragödie beim 24-Stunden Rennen von Le-Mans, fand am 05. August 1956 auf dem Nürburgring der Große Preis von Deutschland statt und war gleichzeitig das siebte Rennen von insgesamt acht Wertungsläufen zur Automobil-Weltmeisterschaft 1956.
    Zu diesem Zeitpunkt führte der britische Rennfahrer Peter Collins in der Fahrerwertung mit einem Punkt Vorsprung auf Juan Manuel Fangio, beide bei der Scuderia Ferrari unter Vertrag, und mit vier Punkten Vorsprung auf Jean Behra, der für Maserati ins Rennen ging. Alle drei hatten demnach noch gute Chancen auf den Titel zur Fahrerweltmeisterschaft. Stirling Moss, ein weiterer Titelanwärter lag zu diesem Zeitpunkt schon deutlich zurück, so dass er nur noch auf eine Titelchance hoffen konnte, wenn seine Konkurrenten durch Ausfälle zurückgeworfen werden.
    Beim Rennen selbst gaben die italienischen Teams Ferrari und Maserati den Ton an und zählten zu den aussichtsreichsten Siegerkandidaten. Für Ferrari ging neben Fangio und Collins noch Eugenio Castellotti, Luigi Musso und Alfredo de Portago an den Start. Bei Maserati traute man am ehesten ihren Starfahrern Stirling Moss oder Jean Behra den Sieg zu. Die weiteren Fahrer Cesare Perdisa und Paco Godia vervollständigten das Maserati-Rennteam. Als dritter Wettbewerber im Bunde nahm der französische Rennstall Gordini mit zwei Wagen das Rennen auf. Das Team der Scuderia Centro Sud mit einem Maserati 250 F und einem Ferrari 500 sowie sechs weiteren Fahrern mit privaten Fahrzeugen vervollständigten das Teilnehmerfeld.
    Aufgrund von Ascari's tödlichem Unfall kurz nach dem Monaco GP, 1955 und parallel aufgetretenen finanziellen Schwierigkeiten wurde der Lancia-Rennstall mit allen Fahrzeugen nebst dem Inventar und dem entwicklungsseitigen Know-how im Jahre 1955 von Ferrari übernommen. Ferrari hat danach sofort begonnen die Lancia Fahrzeuge grundlegend zu überarbeiten und viele neue Innovationen realisiert. Somit ist bei Ferrari ab dem Jahre 1956 eine neue Zeitrechnung angebrochen.
    Beim Großen Preis von Deutschland wurden konsequenterweise unter der Bezeichnung Lancia-/Ferrari D50 (später war überwiegend die verkürzte Angabe Ferrari D50 gebräuchlich) die weiterentwickelten Boliden eingesetzt.
    Ferrari's Starfahrer Juan Manuel Fangio trat mit einem Fahrzeug an, das mit einer langen Nase ausgestattet war. Auch der Rennstallgefährde Peter Collins nahm mit der gleichen Fahrzeugausstattung das Rennen auf. Die lange Fahrzeugnase verlieh den Boliden ein markantes Aussehen mit stromlinienartigen Karosserieeigenschaften. Eine blau/gelbe Streifenbemalung an der Nasenspitze verhalf dazu das Fangio Auto während des Rennens besser erkennen zu können. Der Wagen von Collins hatte zur Unterscheidung einen grünen Streifen an der Nasenspitze.
    Erwartungsgemäß erreichte Fangio mit der Start-Nr. 1 und der Zulassungsaufschrift MO·36 an der hinteren linken Heckseite mit einer Zeit von 9:51,2 min die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Collins. Die beiden Weltmeisterschaftsanwärter Fangio und Collins trennten lediglich drei zehntel Sekunden voneinander. Castellotti nahm mit drei Sekunden Abstand den dritten Startplatz ein. Mit weiteren zehn Sekunden Abstand zu den Ferrari's qualifizierte sich Maserati-Fahrer Stirling Moss auf Rang vier.
    Das Rennen über 22 Runden zu je 22,81 km mit einer Gesamtdistanz von 501,82 km begann für Ferrari vielversprechend. Bereits vor der ersten Kurve gelang es Collins in Führung zu gehen. Er wurde jedoch von Fangio noch in der ersten Runde überholt, der sich damit an die Spitze des Feldes setzte und diese Führung bis zum Rennende nicht mehr abgab. Während des Rennens verbesserte Fangio und Collins mehrfach den 17 Jahre alten Streckenrekord, der von Fangio auf die neue Rekordzeit von 9:41,6 min verbessert wurde. Leider verunfallte Collins während des Rennens durch einen Fahrfehler und mußte das Rennen aufgeben. Am Ende kamen lediglich sieben Fahrer durchs Ziel. Fangio gewann souverän mit 45 Sekunden Vorsprung auf Stirling Moss, der einige Sekunden vor Maserati-Fahrer Behra als zweiter die Ziellinie überquerte.
    Der große Gewinner diese Rennens war eindeutig Juan Manuel Fangio, der sowohl die Pole-Position, den Sieg und die schnellste Rennrunde für sich verbuchen konnte. In der Fahrerwertung übernahm J.M. Fangio wieder die Führung und ging mit einem Vorsprung von acht Punkten in das Saisonfinale beim noch ausstehenden GP Italien in Monza.
Rechtliche Hinweise
    Die Verwendung von Rennteam- und / oder Fahrernamen, Symbolen, Startnummern und / oder Beschreibungen dient ausschließlich Referenzzwecken. Sofern nicht anders angegeben, bedeutet dies nicht, dass das CMC-Modell ein Produkt eines dieser Rennteams / Fahrer ist oder von einem dieser Teams unterstützt wird.
Technische Daten des Originalfahrzeugs:
  1. Monoposto mit freistehenden Rädern auf Gitterrohrrahmen aufgebaut
  2. Mittragender 8 Zylinder 90° V-Motor
  3. 2 Ventile pro Zylinder, gesteuert von je zwei obenliegenden Nockenwellen
  4. Trockensumpfschmierung
  5. Gemischaufbereitung mit vier Solex 40 PII Doppelfallstromvergaser
  6. Magnet-Doppelzündung mit zwei Zündkerzen pro Zylinder
  7. 5-Gang Getriebe hinten quer eingebaut mit Sperrdifferential (Transaxle)
  8. Vorderachse mit Doppelquerlenkern, eine Blattfeder quer unter der Achse, Stabilisator und Teleskopstoßdämpfer
  9. De Dion Hinterachse mit Längslenker, eine Blattfeder quer über der Achse und Hebelstoßdämpfer
  10. Bohrung x Hub: 76 x 68,5 mm
  11. Hubraum: 2.486 ccm
  12. Leistung: 265 PS bei 8.000 U/min
  13. Höchstgeschwindigkeit: bis zu 300 km/h (je nach Hinterachsübersetzung)
  14. Radstand: 2.280 mm
  15. Spur vorne/hinten: 1270/1270 mm
  16. Gesamtlänge: 3.850 mm
  17. Gesamtbreite: 1.448 mm
  18. Gesamthöhe: 962 mm
  19. Leergewicht: 640 kg

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Geschrieben von Frank G. am 23.10.2018

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